Manchmal beginnt eine Anime-Empfehlung bei mir nicht mit Begeisterung, sondern mit einem skeptischen Blick auf den Bildschirm und der leisen Frage:
„Ähm … soll das wirklich so sein?“
Bei I Want to Love You Till Your Dying Day war dieser Moment ziemlich schnell erreicht.
Mimi taucht zum ersten Mal auf: ein kleines, sehr kindlich wirkendes Mädchen, komplett mit Blut beschmiert, aber mit einem Lächeln im Gesicht, als wäre sie gerade nicht vom Schlachtfeld zurückgekommen, sondern hätte beim Bäcker das letzte Schokocroissant erwischt.
Dazu kommen ein Waisenhaus voller Mädchen, sehr jung wirkende Figuren und eine sich langsam entwickelnde Yuri-Beziehung.
Meine innere Warnleuchte sprang daher erst einmal von „Anime anschauen“ auf:
„Moment mal, Kollege.“
Die erste Folge ließ mich entsprechend ziemlich unsicher zurück. Die Thematik interessierte mich, Yuri mag ich grundsätzlich sehr gerne, aber die Mischung aus kindlichem Charakterdesign, Mimis Verhalten und den ersten romantischen Andeutungen fühlte sich für mich zunächst einfach suspekt an.
Also tat ich, was jeder verantwortungsbewusste Anime-Zuschauer macht:
Ich schaute die nächsten Folgen erst einmal nicht.
Dann hatte ich Zeit – und offenbar keine besseren Entscheidungen zu treffen
Einige Zeit später hatte ich zufällig etwas Luft, wusste nicht, was ich schauen sollte, und startete Folge zwei und drei hintereinander.
Nicht aus großer Überzeugung.
Eher aus derselben geistigen Haltung heraus, mit der man nachts um halb zwei eine unbekannte Linux-Konfiguration aus dem Internet kopiert:
„Ach komm, was soll schon passieren?“
Die Antwort lautete in beiden Fällen: eine ganze Menge.
Vor allem die zweite Folge schaffte es plötzlich, echte Spannung aufzubauen. Die Welt wirkte nicht mehr nur wie eine merkwürdige Kulisse für eine ungewöhnliche Romanze. Nach und nach wurde deutlicher, wie grausam dieses System tatsächlich ist und wie sehr der scheinbar normale Schulalltag nur eine dünne Decke über etwas ziemlich Abgründigem bildet.
Spätestens nach der dritten Folge war mein anfängliches Misstrauen nicht vollständig verschwunden, aber der Anime hatte mir gezeigt, dass er seine Figuren und seine düstere Thematik ernster behandelt, als es der erste Eindruck vermuten ließ.
Und nun, nach den ersten fünf Folgen, habe ich nicht nur weitergeschaut, sondern überlege ernsthaft, mir auch noch den Manga ins Regal zu stellen.
Der klassische Kiru-Verlauf also:
- skeptisch gucken
- Serie beinahe abbrechen
- doch noch eine Folge anschauen
- emotional beschädigt werden
- Manga kaufen
Ein hervorragend funktionierendes Geschäftsmodell.
Worum geht es überhaupt?
Der japanische Originaltitel lautet Kimi ga Shinu made Koi wo Shitai. Die Handlung spielt in einer Einrichtung, die nach außen wie eine Schule oder ein Waisenhaus wirkt.
Tatsächlich werden dort elternlose Mädchen zu magischen Waffen für einen Krieg ausgebildet.
Sie lernen nicht nur Schulfächer, sondern auch, ihre Magie im Kampf einzusetzen und Menschen zu töten. Schülerinnen werden regelmäßig an die Front geschickt. Manche kehren verletzt zurück. Andere überhaupt nicht.
Trauer ist in diesem System nicht vorgesehen.
Als die 14-jährige Sheena, in der deutschen Manga-Ausgabe Shiina geschrieben, ihre Zimmergenossin im Krieg verliert, reagiert ihre Umgebung erschreckend routiniert. Der Tod gehört zum Alltag. Wer zu lange trauert, funktioniert nicht mehr richtig, und wer nicht funktioniert, ist für das System ungefähr so nützlich wie ein Gabelstapler mit leerer Batterie.
Sheena kann diese Normalität jedoch nicht akzeptieren.
Eines Abends begegnet sie Mimi, einem kleinen Mädchen, das vollständig mit Blut bedeckt ist und trotzdem fröhlich lächelt. Am nächsten Tag wird Mimi als neue Mitschülerin vorgestellt — und ausgerechnet Sheenas neue Zimmergenossin.
Bald stellt sich heraus: Mimi ist die geheime Waffe der Schule.
Denn Mimi kann nicht dauerhaft sterben.
Selbst wenn ihr Körper auf dem Schlachtfeld nahezu vollständig zerstört wird, kehrt sie zurück. Das klingt zunächst nach einer mächtigen Spezialfähigkeit. Der Anime zeigt aber schnell, dass Unsterblichkeit nicht automatisch Freiheit bedeutet.
Im Gegenteil.
Wenn ein Mensch nicht sterben kann, sieht das Militär darin keinen Grund, ihn zu schonen, sondern nur die praktische Möglichkeit, ihn immer wieder zu benutzen.
Und damit ist der Anime deutlich unangenehmer, als seine weichen Farben und niedlichen Gesichter zuerst vermuten lassen.
Die Niedlichkeit bleibt ein heikler Punkt
Mein anfängliches Unbehagen war nicht völlig unbegründet.
Mimi sieht sehr jung aus und verhält sich häufig ausgesprochen kindlich. Sie ist verspielt, neugierig, chaotisch und besitzt in manchen Bereichen kaum ein normales Verständnis für zwischenmenschliche Beziehungen. Sheena übernimmt ihr gegenüber schnell eine fürsorgliche Rolle.
Dadurch entsteht stellenweise weniger der Eindruck zweier gleichaltriger Mädchen und eher der einer älteren, verantwortungsvollen Person, die sich um ein wesentlich jüngeres Kind kümmert.
Genau hier kann die spätere romantische Entwicklung zunächst merkwürdig wirken.
Was meine Wahrnehmung nach den ersten Folgen verändert hat: Der Anime scheint dieses Unbehagen nicht einfach wegzulächeln. Die kindliche Erscheinung wird bisher nicht sexualisiert oder voyeuristisch ausgeschlachtet. Sie unterstreicht vielmehr, was dieses System den Figuren antut.
Das sind Kinder.
Keine coolen Elitesoldatinnen. Keine niedlichen Fantasy-Kommandos mit dramatischer Musik. Es sind Kinder, die nie die Möglichkeit hatten, ein normales Verhältnis zu Leben, Tod, Nähe oder zum eigenen Körper aufzubauen.
Mimis Verhalten ist nicht einfach nur „süß und ein bisschen verrückt“. Es ist das Ergebnis eines Wesens, das unvorstellbar viel Gewalt erlebt hat und trotzdem emotional kaum Gelegenheit hatte, erwachsen zu werden.
Das macht die Beziehung für mich verständlicher.
Vollständig unproblematisch wird sie dadurch aber nicht automatisch. Wer sich bereits beim Charakterdesign sehr unwohl fühlt, wird dieses Gefühl vermutlich nicht einfach abschütteln können.
Der Anime verlangt hier Vertrauen.
Nach der ersten Folge war ich nicht sicher, ob er dieses Vertrauen verdient. Nach fünf Folgen glaube ich zumindest, dass er weiß, auf welchem schmalen Seil er herumturnt.
Mimi ist ein wandelnder Widerspruch
Bei ihrem ersten Auftritt fand ich Mimi ausgesprochen suspekt.
Sie steht blutüberströmt vor Sheena, lächelt freundlich und reagiert auf die Situation mit einer Normalität, die überhaupt nicht normal sein kann.
Aber genau dieser Widerspruch macht sie interessant.
Mimi ist gleichzeitig niedliche Mitbewohnerin, erschreckend effiziente Waffe, scheinbar unzerstörbares Wesen und emotional völlig ungeschütztes Kind.
Sie hat kein grundsätzliches Problem damit, Menschen zu töten. Trotzdem mag sie keine Schmerzen. Sie kann sterben und zurückkehren, scheint aber kaum zu verstehen, warum andere Angst um sie haben. Sie weiß, wie man auf dem Schlachtfeld überlebt, aber nicht unbedingt, was Freunde miteinander tun.
Das ist weniger „durchgeknalltes Anime-Mädchen“ und mehr eine Figur, deren gesamtes Verhältnis zum Leben zerstört wurde.
Sheena ist dabei ihr Gegenpol.
Sie ist empfindsam, ängstlich und mit ihrer Magie zunächst eher durchschnittlich. In praktisch jedem anderen Militär-Anime wäre sie vermutlich die Figur, die nach drei Episoden ein motivierendes Training beginnt, plötzlich besonders mächtig wird und anschließend mit wehender Uniform patriotisch in den Sonnenuntergang ballert.
Hier besteht ihre größte Stärke aber darin, dass sie noch trauern kann.
Sie findet den Tod nicht normal.
Sie möchte nicht töten.
Und sie weigert sich innerlich, Mimi nur als unsterbliche Waffe zu betrachten.
Eine Gefühlsachterbahn mit schlecht gewarteten Bremsen
Was mich nach fünf Folgen am meisten überrascht hat, ist die emotionale Spannweite des Animes.
In einer Szene ist Mimi zuckersüß, albern oder vollkommen fasziniert von einer alltäglichen Kleinigkeit. Kurz darauf erinnert die Serie daran, dass diese Mädchen jederzeit an die Front geschickt werden können.
Der Anime kann verspielt und fast gemütlich wirken. Dann kippt die Atmosphäre, und aus dem kleinen Internatsalltag wird plötzlich wieder eine Geschichte über Kindersoldaten, Verstümmelung und Menschen, deren Tod von ihrer Umgebung verwaltet wird wie ein fehlender Eintrag in einer Excel-Tabelle.
Dabei wirken die schönen Momente nicht wie Füllmaterial zwischen den dramatischen Szenen. Sie sind der eigentliche Kern.
Gemeinsam essen. Ein Zimmer aufräumen. Kleidung ausprobieren. Auf jemanden warten, damit diese Person nicht allein in einen dunklen Raum zurückkehren muss.
In einer harmlosen Slice-of-Life-Serie wären das Alltagsszenen.
Hier sind es kleine Akte des Widerstands.
Das Militär betrachtet Mimi als etwas, das eingesetzt, zerstört und anschließend wieder zusammengesetzt werden kann. Sheena behandelt sie dagegen wie einen Menschen, dessen Gefühle zählen.
Damit stellt die Serie eine einfache, aber ziemlich schmerzhafte Frage:
Was macht ein Leben lebenswert, wenn Überleben allein keinen Wert mehr besitzt?
Unsterblichkeit als Ausbeutung
Normalerweise funktioniert Unsterblichkeit in Fantasy-Geschichten als Machtfantasie.
Man stirbt nicht, altert vielleicht nicht und darf sehr dramatisch aus brennenden Gebäuden spazieren, während im Hintergrund ein Chor lateinische Wörter singt.
Bei Mimi ist Unsterblichkeit kein Geschenk.
Sie ist der Grund, weshalb man ihr noch mehr Gewalt zumuten kann.
Andere Kinder werden auf dem Schlachtfeld geopfert. Mimi wird zerstört, zurückgebracht und erneut losgeschickt.
Ihr Körper gehört praktisch nicht mehr ihr selbst.
Die Erwachsenen sehen keinen Menschen, der Schmerzen empfindet. Sie sehen eine militärische Ressource mit eingebauter Wiederherstellungsfunktion.
Der Anime kritisiert damit nicht nur Krieg, sondern auch eine Denkweise, in der der Wert eines Menschen ausschließlich daran gemessen wird, wie nützlich er für ein System ist.
Und seien wir ehrlich: Ganz so weit entfernt von unserer Wirklichkeit ist dieser Gedanke leider nicht.
Wir schicken Menschen zwar normalerweise nicht mit Zauberstäben auf Schlachtfelder und sammeln sie danach in Einzelteilen wieder ein. Aber die Idee, dass jemand immer noch mehr leisten könne, nur weil er bisher noch nicht vollständig zusammengebrochen ist, kommt mir aus der modernen Arbeitswelt erschreckend bekannt vor.
Mimi kann nicht dauerhaft sterben. Das bedeutet aber nicht, dass es ihr gut geht.
Manga, Studio und ein paar Fakten
Der Anime basiert nicht auf einer Light Novel, sondern auf dem Manga von Nachi Aono, die sowohl Geschichte als auch Zeichnungen verantwortet.
Auf Deutsch erscheint die Reihe bei TOKYOPOP unter dem Titel Love you till you die. Aktuell sind mehrere Bände erhältlich, und nachdem mich die ersten fünf Animefolgen schon ordentlich erwischt haben, ist mein Manga-Regal vermutlich wieder in Gefahr.
Mein Manga-Regal behauptet natürlich, es sei voll.
Mein Manga-Regal lügt.
Es weiß das.
Ich weiß das.
TOKYOPOP vermutlich auch.
Für die Anime-Adaption ist das Studio ROLL2 verantwortlich. Besonders wichtig finde ich bisher, dass die Serie ihre brutalen Szenen nicht als cooles Action-Spektakel verkauft.
Gewalt wird gezeigt, teilweise auch deutlich, aber nicht so, dass man dabei denken soll:
„Boah, starke Regenerationstechnik!“
Man soll sich unwohl fühlen.
Und genau das funktioniert bisher ziemlich gut.
Was man kritisieren kann
Trotz meiner inzwischen deutlich positiveren Meinung ist der Anime nicht frei von Schwächen.
Das Worldbuilding bleibt bisher recht vage. Wir wissen, dass Krieg herrscht und Kinder zu Waffen ausgebildet werden. Wir wissen aber kaum, gegen wen eigentlich gekämpft wird, wie die Gesellschaft außerhalb der Schule funktioniert oder weshalb dieses System überhaupt entstehen konnte.
Das kann Absicht sein, weil auch die Schülerinnen isoliert und schlecht informiert werden. Es kann aber auch wie eine bequeme Abkürzung wirken.
Auch Sheena selbst wirkt stellenweise fast so, als käme sie moralisch eher aus unserer Welt als aus dieser Einrichtung. Obwohl sie dort aufgewachsen ist, reagiert sie auf Tod und Gewalt oft ungefähr so, wie ein normaler Zuschauer reagieren würde.
Das macht sie sympathisch, aber manchmal auch etwas zu sehr zur moralischen Stimme des Publikums.
Und ja: Die erste Folge drängt Mimis Geheimnis ziemlich stark in den Vordergrund. Der Anime ruft einem fast zu:
„Schau! Blutiges mysteriöses Mädchen! Bitte sofort interessant finden!“
Bei mir funktionierte das erst ab Folge zwei.
Aber dann hing ich.
Für wen ist der Anime geeignet?
I Want to Love You Till Your Dying Day ist vermutlich etwas für euch, wenn ihr Yuri mögt, aber nicht schon wieder nur eine harmlose Schulromanze sehen wollt.
Wenn ihr düstere Fantasy mit emotionalem Schwerpunkt sucht.
Wenn euch Geschichten über Trauma, Trauer, Krieg und Menschlichkeit interessieren.
Und wenn ihr damit umgehen könnt, dass dieser Anime niedliche Momente nicht als sicheren Ort benutzt, sondern manchmal nur als kurzen Atemzug vor dem nächsten seelischen Vorschlaghammer.
Vorsichtig wäre ich, wenn euch sehr kindlich gestaltete Figuren in romantischen Geschichten grundsätzlich unangenehm sind. Der Anime behandelt die Beziehung bisher zurückhaltend und nicht sexualisiert, aber die Irritation verschwindet dadurch nicht automatisch.
Auch wer detailliertes Worldbuilding erwartet, könnte aktuell noch enttäuscht werden.
Und wer einfach einen zuckersüßen Yuri-Anime zum entspannten Abschalten sucht, sollte vielleicht etwas anderes wählen.
Hier gibt es zwar Zucker. Aber unter der Schale liegt ein emotionales Landminenfeld.
Mein bisheriges Fazit nach fünf Folgen
Nach der ersten Folge war ich wirklich nicht sicher, ob ich I Want to Love You Till Your Dying Day weiterschauen möchte.
Die Figuren wirkten mir zu kindlich, Mimi war mir nicht nur rätselhaft, sondern regelrecht suspekt, und die Kombination aus Yuri und diesem Charakterdesign löste bei mir zunächst mehr Skepsis als Neugier aus.
Folge zwei und drei haben meine Wahrnehmung deutlich verändert.
Plötzlich war da echte Spannung. Mimi wurde nicht weniger merkwürdig, aber ihr Verhalten bekam einen traurigen Kontext. Sheenas Fürsorge wirkte nicht mehr wie ein einfacher romantischer Mechanismus, sondern wie der Versuch, einer entmenschlichten Person überhaupt erst zu zeigen, was ein normales Leben sein könnte.
Nach fünf Folgen hat mich die Serie bereits durch überraschend viele Gefühlslagen geschoben:
zuckersüß, verspielt, angespannt, bitterernst und teilweise ausgesprochen schmerzhaft.
Der Anime ist nicht vollkommen frei von fragwürdigen oder unangenehmen Elementen. Sein Worldbuilding ist bislang dünn, Sheena wirkt stellenweise etwas zu deutlich wie die moralische Stimme des Publikums, und die kindliche Darstellung Mimis bleibt ein Punkt, an dem sich manche Zuschauer verständlicherweise stoßen werden.
Trotzdem habe ich inzwischen den Eindruck, dass die Serie ihre Figuren nicht ausbeutet, sondern gerade ihre Ausbeutung zum Thema macht.
Und genau deshalb würde ich sie mittlerweile weiterempfehlen.
Nicht jedem.
Aber allen, die Yuri mögen, eine ungewöhnliche Geschichte suchen und bereit sind, sich auf eine Serie einzulassen, die zwischen niedlicher Zweisamkeit und seelischem Vorschlaghammer wechselt, ohne vorher höflich Bescheid zu sagen.
Wer einmal aus der üblichen 08/15-Schiene herausmöchte, sollte zumindest die ersten drei Folgen ausprobieren.
Nach der ersten Folge war ich noch auf dem Absprung.
Nach der dritten wollte ich wissen, wie es weitergeht.
Nach der fünften schaue ich bereits nach dem Manga.
Mission erfolgreich, Anime.
Mein Geldbeutel hasst dich.
Kurzinfos
- Titel: I Want to Love You Till Your Dying Day
- Originaltitel: Kimi ga Shinu made Koi wo Shitai
- Deutscher Manga-Titel: Love you till you die
- Genre: Yuri, Dark Fantasy, Drama, Romance, Krieg
- Original: Manga von Nachi Aono
- Deutscher Verlag: TOKYOPOP
- Animationsstudio: ROLL2
- Regie: Yasushi Tomoda
- Serienkomposition und Drehbuch: Jukki Hanada
- Umfang der Anime-Staffel: 13 Episoden
- Streaming: Crunchyroll
- Stand des Artikels: 5. August 2026
Quellen und weiterführende Informationen
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Offizielle Website des Animes
Handlung, Figuren, Trailer, Episodenübersicht sowie Produktionsstab. Die offizielle Seite nennt unter anderem den Start im Juli 2026, die Grundprämisse mit der Schule für Kriegswaisen sowie ROLL2 als Animationsstudio. -
Offizielle Blu-ray-Informationen: Band 3
Offizielle Blu-ray-Angaben zur Episodenaufteilung. Band 3 enthält die Folgen 9 bis 13 und bestätigt damit den Gesamtumfang von 13 Episoden. -
Ichijinsha: Japanischer Manga-Band 1
Offizielle Verlagsseite zum ersten japanischen Sammelband von Nachi Aono mit Veröffentlichungsdatum, ISBN und Inhaltsbeschreibung. -
Ichijinsha: Japanischer Manga-Band 9
Offizielle Verlagsseite zum neunten japanischen Sammelband, erschienen am 16. Juli 2026. -
Ichijinsha: Offizielle Comic-Anthologie
Offizielle Verlagsseite zur Comic-Anthologie von Kimi ga Shinu made Koi wo Shitai, ebenfalls erschienen am 16. Juli 2026. -
TOKYOPOP: Deutsche Manga-Reihe Love you till you die
Offizielle deutsche Serienseite mit Inhaltsbeschreibung, verfügbaren Bänden und Produktinformationen zur deutschen Ausgabe. -
TOKYOPOP: Love you till you die, Band 7
Produktseite zu Band 7 mit Angaben zu Autorin Nachi Aono, Genre, Altersempfehlung, Umfang, Ausstattung und Übersetzung. -
TOKYOPOP: Monatsübersicht September 2026 bis Februar 2027
TOKYOPOP-Programmvorschau, in der Love you till you die Band 8 für Oktober 2026 aufgeführt wird. -
ROLL2: Produktionsseite zu I Want to Love You Till Your Dying Day
Offizielle Studioseite mit Angaben zur Anime-Produktion, darunter Originalwerk, Regie, Serienkomposition, Charakterdesign, Musik und Animationsproduktion. -
ROLL2: Werkübersicht
Offizielle Übersicht bisheriger Produktionen und Produktionsbeteiligungen des Studios. -
Anime Feminist: Besprechung der ersten Episode
Kritik zur ersten Folge mit Einordnung der Kindersoldaten-Thematik, der Gewalt, Sheenas Trauer, Mimis Auftreten und der queeren Ausrichtung der Serie. -
Anime Feminist: Summer 2026 Premiere Digest
Saisonübersicht, in der I Want to Love You Till Your Dying Day als düstere Fantasy mit intensiver, zarter sapphischer Geschichte vor Kriegshintergrund eingeordnet wird. -
Star Crossed Anime: Summer 2026 Impressions
Kurze kritische Ersteinschätzung zu Kimi ga Shinu made Koi wo Shitai, unter anderem zum vagen Setting, zur Schule für magische Kindersoldaten und zum Fokus auf Sheenas Verlust und Mimi. -
The Review Geek: Episode 3 Recap & Review
Besprechung der dritten Episode mit Fokus auf Mimis und Sheenas Freundschaft, die Enthüllung um Mimis Zustand und die neuen Fragen, die daraus entstehen. -
Crunchyroll: I Want to Love You Till Your Dying Day
Deutsche Streaming-Seite mit Inhaltsbeschreibung, Genres, Untertiteln, Episodenliste und Verfügbarkeitsinformationen.