Ich bin ohne große Erwartungen in Wistoria: Wand and Sword reingegangen.

Also wirklich ohne große Erwartungen.

Nicht dieses elegante „Ich lasse mich mal überraschen“, das man sagt, wenn man innerlich schon eine kleine Bewertungsmatrix mit Genre, Studio, Opening und möglichem Waifu-Faktor geöffnet hat. Eher so ein müdes:

„Joah. Läuft auf Deutsch. Kann man mal anmachen.“

Das ist übrigens keine besonders heldenhafte Ausgangslage für einen Anime-Artikel. Aber wir sind hier auf Gedankenbrei und nicht bei der Akademie für professionelle Serienkritik mit goldenem Kugelschreiber und ernstem Gesichtsausdruck.

Außerdem bin ich wahrlich nicht der größte Shonen-Fan.

Ich weiß, ich weiß. Jetzt irgendwo im Internet fällt ein 17-jähriger Powerlevel-Experte vom Gamingstuhl. Aber es ist nun mal so. Ich mag Anime. Sehr sogar. Aber wenn eine Serie schon mit „Junge will der Stärkste werden“ um die Ecke kommt, macht mein innerer Paketmanager erstmal ein vorsichtiges:

Abhängigkeiten prüfen… Klischees gefunden… Installation trotzdem fortsetzen?

Und bei Wistoria habe ich auf „Ja“ geklickt.

Warum?

Weil die Serie auf Deutsch verfügbar war.

Ja. So banal kann Anime-Schicksal sein. Keine epische Prophezeiung, kein magisches Artefakt, kein Turm voller Geheimnisse. Einfach nur: „Oh, deutsche Synchro. Dann muss mein Gehirn heute keine Untertitel jonglieren.“

Manchmal ist der Mensch eben kein komplexes Wesen, sondern ein leicht übermüdeter Medienkonsument mit Kaffee und begrenzter Lesebereitschaft.

Willkommen auf Gedankenbrei.


Worum geht es überhaupt?

Wistoria: Wand and Sword spielt in einer Welt, in der Magie alles ist.

Status? Magie.

Zukunft? Magie.

Respekt? Magie.

Vermutlich sogar die Kaffeemaschine im Lehrerzimmer? Magie.

Und mittendrin steht Will Serfort, ein Schüler an der Regarden Magic Academy, der ein kleines Problem hat.

Er kann keine Magie.

Gar keine.

Nicht mal so ein kleines dekoratives Funkeln aus dem Handgelenk. Kein „Lumos für Arme“. Kein Zauberstab-Update. Nichts. Wenn Magie in dieser Welt WLAN wäre, dann wäre Will der Typ mit LAN-Kabel und sehr entschlossenem Blick.

Dafür kann er kämpfen.

Mit dem Schwert.

Sehr gut sogar.

Und weil Anime nun mal Anime ist, hat Will natürlich ein großes Ziel. Er will den Turm erklimmen und zu seiner Kindheitsfreundin Elfaria aufschließen, die bereits dort oben angekommen ist, wo alle hinwollen. Dieses Ziel ist nicht kompliziert. Es ist nicht neu. Es ist nicht besonders subtil.

Aber es funktioniert.

Und manchmal reicht das.

Nicht jede Geschichte muss sich anfühlen wie ein psychologisches Labyrinth aus Symbolik, Trauma und drei Zeitebenen. Manchmal darf ein Junge auch einfach sagen:

Ich habe jemandem etwas versprochen. Also gehe ich da jetzt hoch.

Und mein müdes Anime-Herz sitzt daneben und murmelt:

„Ja gut. Sympathisch. Mach mal.“


Das Rad wird hier nicht neu erfunden

Sagen wir es direkt: Wistoria erfindet das Rad nicht neu.

Es nimmt eher ein bereits bekanntes Shonen-Rad, putzt es ordentlich, lackiert es mit Fantasy-Glanz, schraubt ein Schwert dran und lässt es eine Magieschule runterrollen.

Man erkennt vieles wieder.

Der Außenseiter ohne die richtige Begabung.

Die arroganten Mitschüler.

Der harte Lehrer.

Das große Ziel.

Die Kindheitsfreundin in unerreichbarer Höhe.

Die Prüfungen.

Die Dungeons.

Die Rivalen.

Die Momente, in denen alle denken: „Der kann doch nichts“, und drei Minuten später liegt irgendwo ein Monster in handlichen Portionsgrößen herum.

Das ist alles nicht neu.

Aber, und das ist der wichtige Punkt:

Es ist angenehm gemacht.

So ein bisschen wie bei einem guten alten Lieblingsgericht. Natürlich weiß ich, wie Nudeln mit Tomatensoße funktionieren. Da kommt jetzt kein kulinarischer Plot-Twist aus der Pfanne gesprungen und erklärt mir die gesellschaftliche Bedeutung von Oregano. Aber wenn es gut gemacht ist, sitze ich trotzdem da und bin zufrieden.

Wistoria ist für mich genau das.

Bekannte Zutaten, aber ordentlich gekocht.

Vielleicht nicht Sterneküche.

Aber definitiv kein Mikrowellenunfall.


Staffel 1 hat mich schneller gepackt als erwartet

Nach den ersten Folgen hatte mich der Anime dann tatsächlich.

Und das hat mich selbst ein bisschen überrascht.

Ich hatte mit „joah, kann man nebenbei schauen“ gerechnet. Stattdessen saß ich plötzlich da und dachte:

„Okay, noch eine Folge.“

Ein gefährlicher Satz.

„Eine Folge noch“ ist bei Anime ungefähr so vertrauenswürdig wie „Ich installiere nur kurz eine neue Linux-Distro zum Testen.“

Natürlich bleibt es nicht bei einer Folge. Natürlich ist plötzlich nachts. Natürlich fragt man sich am nächsten Morgen, warum das Leben keine Skip-Intro-Taste für Müdigkeit hat.

Die erste Staffel habe ich fast direkt durchgeschaut.

Nicht, weil ich unbedingt wissen musste, welcher Gegner als Nächstes durch die Wand geprügelt wird. Das war nett, ja. Die Kämpfe sehen gut aus. Die Animation kann was. Wistoria hat diese Momente, in denen der Bildschirm kurz sagt:

„Keine Sorge, Budget war heute anwesend.“

Aber das war gar nicht der Hauptgrund.

Mich hat mehr die Dynamik zwischen den Figuren erwischt.


Will ist einfach unangenehm sympathisch

Will ist so eine Figur, bei der mein innerer Zyniker erstmal die Arme verschränkt.

Zu nett.

Zu fleißig.

Zu zielstrebig.

Zu „Ich glaube an mein Versprechen und gebe niemals auf“.

Normalerweise müsste ich da allergisch reagieren wie ein Linux-Forum auf die Frage „Welche Distro ist die beste?“

Aber bei Will hat es für mich funktioniert.

Vielleicht, weil er nicht nur laut „Ich schaffe das!“ ruft. Er leidet auch unter der Welt, in der er lebt. Er wird nicht ernst genommen. Er wird gedemütigt. Er wird von Leuten bewertet, die nur eine einzige Form von Talent akzeptieren.

Und genau das macht ihn interessant.

Will ist nicht schwach. Er ist nur im falschen Bewertungssystem.

Das kennt man irgendwie.

Nicht unbedingt, weil man selbst mit einem Schwert durch eine Magieschule rennt. Wobei, wer weiß, was manche Leute in ihrer Freizeit machen. Ich urteile nicht. Aber dieses Gefühl, dass man an Maßstäben gemessen wird, die nicht wirklich zu einem passen, das ist schon sehr menschlich.

Will kann keine Magie.

Also ist er in dieser Welt erstmal „defekt“.

Dabei ist er körperlich absurd stark, mutig, loyal und fleißig. Aber das zählt alles weniger, weil das System sagt:

Bitte nur Zauberstab einführen. Schwert nicht kompatibel.

Das ist sehr Schule.

Das ist sehr Gesellschaft.

Das ist leider auch ein bisschen sehr Betriebssystem mit proprietärem Treiber.


Die Nebenfiguren machen viel aus

Was Wistoria für mich stärker macht, sind die Figuren um Will herum.

Ich mochte besonders die Charaktere, die zu ihm halten. Nicht dieses große, dramatische „Wir sind jetzt alle für immer eine Familie“-Ding mit Violinen und Sonnenuntergang. Sondern eher diese kleinen Dynamiken.

Sein Zimmergenosse zum Beispiel.

Diese Art von Figur, die nicht unbedingt im Mittelpunkt steht, aber dem Ganzen Wärme gibt. Jemand, bei dem man denkt: Ja, der macht Wills Leben nicht noch schwerer. Und das ist in dieser Akademie schon fast eine Heldentat.

Dann die Mitschülerin, die heimlich in ihn verknallt ist.

Natürlich ist das ein Klischee.

Natürlich.

Aber manchmal mag ich Klischees, wenn sie ordentlich sitzen. Nicht jedes Klischee ist automatisch schlecht. Manche sind wie alte Jogginghosen. Man weiß genau, was sie sind, sie gewinnen keinen Designpreis, aber verdammt, sie sind bequem.

Und dann ist da noch der Lehrer.

Ich mag Figuren, die erst wie reine Hindernisse wirken, aber später mehr Nuancen bekommen. Strenge Lehrerfiguren in Anime sind ja oft irgendwo zwischen „pädagogisch fragwürdig“ und „hat vermutlich nie einen Elternsprechtag ohne inneren Monolog über Macht überstanden“. Aber wenn so eine Figur dann doch erkennt, dass der Außenseiter mehr draufhat, funktioniert das bei mir.

Ja, ich bin anfällig für sowas.

Mein innerer Kritiker macht sich Notizen.

Mein Herz sitzt daneben und sagt: „Halt die Klappe, das ist schön.“


Will kommt irgendwie mit allen klar

Was ich an Will mag: Er hat diese Art, mit Menschen klarzukommen.

Nicht auf diese nervige Protagonisten-Art, bei der alle nach drei Minuten von seiner reinen Seele geblendet werden und ihre komplette Persönlichkeit an ihn auslagern. Sondern eher so, dass er durch seine Art langsam Risse in die Vorurteile anderer schlägt.

Selbst bei den Zwergen, für die er anfangs als Tellerwäscher arbeitet.

Und ja, natürlich musste ich bei „Tellerwäscher“ kurz lachen. Da steht dieser Junge, der Monster zerlegen kann wie andere Leute alte Kartons, und schrubbt Geschirr. Das ist so eine schöne Anime-Absurdität.

Vom Tellerwäscher zum Turmerklimmer.

Fehlt nur noch ein Motivationsposter mit Sonnenaufgang und der Aufschrift:

Wenn du keine Magie hast, spül wenigstens ordentlich.

Aber genau solche kleinen Dinge machen ihn sympathisch.

Will ist nicht zu stolz für Arbeit. Nicht zu stolz für Umwege. Nicht zu stolz, um irgendwo unten anzufangen. Er hat ein Ziel, aber er tut nicht so, als müsse die Welt ihm dafür den roten Teppich ausrollen.

Er geht halt los.

Mit Schwert.

Mit Sturkopf.

Mit emotionalem Rucksack.

Und vermutlich mit Rückenschmerzen, weil Anime-Schwerter grundsätzlich nie ergonomisch aussehen.


Staffel 1 war für mich überraschend wholesome

Das Wort passt eigentlich ganz gut.

Staffel 1 war für mich wholesome.

Nicht, weil alles nett und harmlos wäre. Es gibt Kämpfe, Gemeinheiten, Ausgrenzung und ordentlich Fantasy-Gedöns. Aber unter all dem liegt eine angenehme Wärme.

Ich mochte diese Mischung aus Akademie, Freundschaften, kleinen Rivalitäten, Zielstrebigkeit und diesem „Wir wachsen langsam zusammen“-Gefühl.

Wistoria hat in Staffel 1 für mich nicht nur über Kämpfe funktioniert. Eigentlich sogar weniger über Kämpfe.

Das ist vielleicht etwas lustig, weil der Anime sehr offensichtlich stolz auf seine Action ist. Und ja, die Action ist gut. Ich sehe das. Ich bin nicht blind. Nur manchmal sitze ich bei Shonen-Kämpfen da wie jemand, der bei einem Autotuning-Treffen höflich nickt, aber innerlich mehr Interesse am Kaffeeautomaten hat.

„Ah ja, sehr schönes Spezialmanöver. Hat der Charakter danach vielleicht noch emotionale Entwicklung?“

Bei Wistoria bekam ich beides genug, damit ich drangeblieben bin.

Die Kämpfe waren nicht der Grund, warum ich weitergeschaut habe.

Die Figuren waren es.

Und das ist für mich immer ein gutes Zeichen.


Dann kam Staffel 2 und trat die Tür ein

Staffel 2 hat mich dann erstmal irritiert.

Die Dynamik nahm schnell Fahrt auf. Sehr schnell. Teilweise wirkte es auf mich gehetzt. So ein bisschen, als hätte jemand im Autorenraum gesagt:

„Okay Leute, Staffel 1 war warm, sympathisch und aufbauend. Was machen wir jetzt?“

Und jemand anderes hat geantwortet:

„Schlacht.“

Dann haben alle genickt und der Kaffee war leer.

Am Anfang dachte ich noch: Moment, können wir kurz atmen? Können wir einmal die Schuhe ausziehen, ankommen, vielleicht einen Tee trinken? Nein? Direkt Krise? Okay.

Aber dann begann diese Schlacht.

Und da hat mich Wistoria wirklich überrascht.

Denn plötzlich traute sich der Anime mehr, als ich erwartet hatte. Es wurde dramatischer. Härter. Konsequenter. Wichtige Charaktere durften sterben. Dinge hatten Gewicht. Will bekam diese typischen Zweifel, ja, aber sie fühlten sich nicht völlig künstlich an.

Da war auf einmal ein anderer Ton.

Nicht komplett anderer Anime, aber ein spürbarer Schub. So als hätte Staffel 1 noch gesagt: „Schau mal, diese Figuren sind dir sympathisch“, und Staffel 2 dann trocken hinterher:

Gut. Dann tut es jetzt auch weh.

Danke auch, Anime. Sehr freundlich. Emotionaler Kundenservice wieder hervorragend.


Ich mag Wistoria nicht wegen der Kämpfe

Das klingt vielleicht komisch bei einem Anime, der so viel Wert auf Action legt.

Aber ich mag Wistoria nicht hauptsächlich wegen der Kämpfe.

Die Kämpfe sind gut. Keine Frage. Da fliegt Zeug durch die Gegend, Schwerter machen Schwertdinge, Magie macht Magiedinge, und irgendwer hat in der Animationsabteilung offensichtlich beschlossen, dass Stillstand nur etwas für Leute mit schwacher Kaffeeversorgung ist.

Aber für mich ist das nicht der Kern.

Ich mag Wistoria wegen der Geschichte.

Wegen dieser Verbundenheit zu den Charakteren. Wegen Wills Ziel. Wegen der Leute, die ihn unterschätzen. Wegen der Leute, die zu ihm halten. Wegen dieser einfachen, aber wirksamen Frage:

Wie weit kommt jemand, der in einer Welt lebt, die ihm von Anfang an sagt, dass er nicht dazugehört?

Das ist nicht neu.

Aber es trifft.

Vielleicht gerade, weil es so klar ist.

Ich brauche nicht immer eine Handlung, die sich anfühlt wie ein verschlüsseltes Arch-Wiki mit Fußnoten in Altgriechisch. Manchmal reicht mir ein Junge mit einem Schwert, einem Versprechen und genug Sturheit, um damit vermutlich auch einen Drucker unter Linux einzurichten.

Und wer schon mal einen Drucker unter Linux eingerichtet hat, weiß:

Das ist wahre Willenskraft.


Kein Meisterwerk, aber sehenswert

Ist Wistoria: Wand and Sword ein Meisterwerk?

Nein.

Muss man auch nicht so tun.

Der Anime hat Schwächen. Die Story läuft auf bekannten Schienen. Manche Figuren sind sehr archetypisch. Manche Wendungen riechen schon drei Räume vorher nach Shonen-Regal. Der Weltaufbau ist interessant, aber nicht immer elegant. Und ja, manchmal wirkt es so, als würde die Serie mehr Gewicht tragen wollen, als ihr erzählerisches Fundament gerade bequem halten kann.

Aber trotzdem.

Ich hatte Spaß.

Mehr als erwartet.

Und das ist manchmal mehr wert als eine perfekt ausbalancierte Kritikerwertung mit Tabellen, Unterpunkten und einem Fazit, das klingt wie ein Bewerbungsschreiben für ein Kulturmagazin.

Wistoria hat mich abgeholt, obwohl ich gar nicht unbedingt abgeholt werden wollte.

Ich stand eigentlich nur an der Haltestelle, wollte kurz gucken, ob der Bus „deutsche Synchro und bisschen Fantasy“ fährt, und plötzlich saß ich drin, hatte ein Schwert auf dem Schoß und jemand erklärte mir, dass wir jetzt einen Turm erklimmen.

Passiert.


Für wen lohnt sich Wistoria?

Wenn du Underdog-Geschichten magst, lohnt sich Wistoria definitiv.

Wenn du Figuren magst, die sich durch ein System kämpfen, das sie eigentlich aussortieren will, auch.

Wenn du Magieschulen, Dungeons, Rivalen, Freundschaften, große Ziele und emotionale Versprechen magst, bist du hier richtig.

Wenn du dagegen sagst: „Ich brauche komplett neue Ideen, sonst langweile ich mich“, dann wird Wistoria vermutlich nicht dein heiliger Gral.

Denn Wistoria ist kein Anime, der das Genre auf links dreht.

Wistoria ist eher der Anime, der bekannte Zutaten nimmt, sie ordentlich anrichtet, ein bisschen Herz drüberstreut und dann sagt:

„Na komm. Du weißt, dass du sowas manchmal brauchst.“

Und ja.

Manchmal brauche ich sowas.

Auch wenn mein innerer Kritiker dabei leise in sein Notizbuch weint.


Mein Fazit

Wistoria: Wand and Sword ist für mich ein Anime, der besser funktioniert, als er auf dem Papier müsste.

Ein Junge ohne Magie in einer Magiewelt.

Ein Schwert statt Zauberstab.

Ein Versprechen.

Ein Turm.

Eine Kindheitsfreundin.

Freunde, Rivalen, Lehrer, Prüfungen, Drama.

Alles schon mal gesehen.

Aber eben nicht schlecht gesehen.

Die erste Staffel war für mich überraschend warm und sympathisch. Staffel 2 hat mich mit ihrer härteren Gangart und der Schlacht sogar richtig überrascht. Und auch wenn ich Shonen-Kämpfe nicht als Hauptnahrungsmittel meines Anime-Herzens bezeichnen würde, hat mich Wistoria über die Figuren bekommen.

Über Will.

Über seine Verbindung zu anderen.

Über dieses sture Weitergehen.

Kein Meisterwerk.

Aber sehenswert.

Und manchmal ist genau das die schönste Sorte Anime: nicht perfekt, nicht revolutionär, aber irgendwie genau richtig für einen Abend, an dem man eigentlich nur kurz reinschauen wollte.

Natürlich war das eine Falle.

Anime macht sowas.

Und ich bin wieder reingelaufen wie ein Mensch, der aus seinen Watchlisten-Fehlern absolut nichts gelernt hat.