Asterisk War und Chivalry: Gleich gestartet, anders gelandet

Es gibt Anime, die schaut man und denkt:

„Okay, das kenne ich irgendwoher.“

Und dann gibt es Anime, bei denen man nach der ersten Folge kurz prüft, ob man aus Versehen zweimal denselben Plot mit anderem Dateinamen geöffnet hat.

So ging es mir damals mit The Asterisk War und Chivalry of a Failed Knight.

Beide starteten am selben Tag. Beide kamen im Herbst 2015. Beide basierten auf Light Novels. Beide warfen uns in eine Akademie, in der junge Menschen mit Spezialkräften gegeneinander kämpfen. Beide hatten eine rothaarige Prinzessin. Beide hatten einen männlichen Hauptcharakter, der scheinbar zufällig in eine sehr ungünstige Umkleidesituation stolpert. Beide hatten direkt ein Duell. Beide rochen nach 2010er-Light-Novel-Battle-Harem, also nach Schuluniform, Magie, Turnierbogen und leicht überhitzter Zielgruppe.

Und trotzdem fühlten sie sich für mich nie einfach nur gleich an.

Eher wie zwei Brüder, die mit demselben Baukasten gestartet sind.

Der eine hat daraus ein solides, charmantes kleines Kampfding gebaut.

Der andere hat alle Teile auf den Teppich gekippt, ein paar LEDs drangeklebt und gesagt:

„Sieht doch nach Franchise aus.“

Und ja, ich sage das mit Liebe.

Denn ich mag beide.

Auch wenn beide objektiv genug Trash-Anteil haben, um damit einen kleinen Anime-Mülleimer romantisch zu beleuchten.


Zwei Serien, ein Startdatum und sehr viel Déjà-vu

Der 3. Oktober 2015 war für Fans von Battle-Academy-Anime ein ziemlich lustiger Tag.

Denn plötzlich standen da zwei Serien nebeneinander, die auf den ersten Blick so ähnlich wirkten, dass man fast dachte, irgendein Produktionskomitee hätte beim Kopieren aus Versehen zweimal auf „Einfügen“ gedrückt.

The Asterisk War: Akademiestadt, Jugendliche mit besonderen Kräften, Turniere, Waffen, Organisationen, Sci-Fi-Fantasy-Gemisch, hübsche Prinzessin, Harem-Anflug.

Chivalry of a Failed Knight: Magie-Akademie, Jugendliche mit besonderen Kräften, Duelle, Waffen, Rangsystem, hübsche Prinzessin, Romance-Anflug.

Und dann diese erste Folge.

Dieser Moment, den man eigentlich nur mit einem müden Anime-Blick betrachten kann.

Männlicher Hauptcharakter kommt irgendwo rein.

Rothaarige Prinzessin ist nicht vollständig bekleidet.

Sie rastet aus.

Er wird als Perverser abgestempelt.

Es folgt ein Duell.

Ehre.

Drama.

Anime.

Ich saß damals ungefähr so davor:

„Okay. Also wir machen wirklich genau das. Mutig. Oder dreist. Oder beides.“

Das war kein leichter Hauch von Ähnlichkeit.

Das war ein Anime-Deja-vu mit Leuchtpfeil.


Die Sache mit der Prinzessin im falschen Moment

Was ich an diesem Einstieg bis heute so lustig finde: Beide Serien nehmen denselben ausgelutschten Trope.

Junge kommt rein.

Mädchen ist halb nackt.

Mädchen schreit.

Junge entschuldigt sich.

Duell.

Ehre.

Drama.

Anime.

Das ist so ein Trope, der damals in Light-Novel-Adaptionen gefühlt zur Grundausstattung gehörte. Wie Schuluniformen, mysteriöse ältere Schwestern und Hauptcharaktere, die angeblich durchschnittlich sind, aber nach zehn Minuten die halbe Kampfakademie emotional beschädigen.

Bei The Asterisk War läuft das ziemlich geradeaus.

Ayato trifft Julis, sie ist sauer, es kommt zum Kampf, und das Ganze fühlt sich an wie:

„Ja, Checkliste Punkt 1 erledigt. Weiter im Genre-Protokoll.“

Nicht schlecht.

Aber sehr nach Formular.

Bei Chivalry of a Failed Knight passiert dagegen dieser eine schöne Moment, der für mich direkt klar macht, warum die Serie anders hängen bleibt.

Ikki zieht sich einfach selbst aus, um die Peinlichkeit fair zu verteilen.

Das ist dumm.

Das ist absurd.

Das ist völlig Anime.

Aber es ist auch ein ziemlich cleverer kleiner Tritt gegen das Klischee.

Statt den Trope nur abzuarbeiten, schaut Chivalry ihn kurz an, grinst und sagt:

„Ja, wir kennen das. Wir machen es trotzdem. Aber wenigstens mit Haltung.“

Und genau da hatte mich Chivalry schon ein kleines Stück mehr.

Nicht weil es kein Trash ist.

Sondern weil es weiß, dass es Trash-Bausteine benutzt, und trotzdem versucht, daraus etwas mit Charakter zu bauen.


Ayato ist nett. Leider ist nett manchmal etwas dünn.

Ich habe nichts gegen Ayato Amagiri.

Wirklich nicht.

Er ist höflich. Er ist freundlich. Er ist kein kompletter Idiot. Das ist in diesem Genre schon mal ein Pluspunkt, den man nicht unterschätzen sollte.

Aber Ayato wirkt auf mich oft wie ein Anime-Hauptcharakter, der im Werk bearbeitet wurde, bis alle gefährlichen Kanten abgeschliffen waren.

Er ist stark.

Sehr stark.

Eigentlich zu stark.

Natürlich gibt es diese Begrenzung seiner Kraft, diese Versiegelung, dieses „er kann nicht immer voll aufdrehen“-Ding. Aber seien wir ehrlich: Das fühlt sich weniger wie echte Schwäche an und mehr wie ein Timer, damit die Story nicht sofort explodiert.

Ayato ist so ein Charakter, bei dem die Serie sagt:

„Er hat ein Problem.“

Und ich sitze da und denke:

„Ja. Er darf seine Overpowered-Karte nur zeitlich begrenzt spielen. Tragisch. Soll ich eine Geige holen?“

Das Problem ist nicht, dass ein Hauptcharakter stark ist.

Starke Hauptcharaktere können super sein.

Das Problem ist, wenn Stärke zu sauber ist.

Zu bequem.

Zu wenig erkämpft.

Ayato ist ein wandelndes Schweizer Taschenmesser mit höflicher Stimme. Irgendwie nützlich, irgendwie angenehm, aber emotional nicht unbedingt der Typ, bei dem ich vor dem Bildschirm sitze und denke:

„Junge, bitte schaff das.“


Ikki ist der bessere Underdog, weil er wirklich kämpfen muss

Und dann ist da Ikki Kurogane.

Der Worst One.

F-Rang.

Magisch betrachtet ungefähr so beeindruckend wie ein leerer Akku im Winter.

Und genau das macht ihn so viel spannender.

Ikki ist nicht interessant, weil er schwach bleibt.

Er ist interessant, weil er in einer Welt, die ihn aufgrund eines Systems aussortiert, trotzdem nicht aufhört.

Nicht durch ein geheimes göttliches Blut.

Nicht durch irgendein antikes Super-Schwert, das zufällig nur ihn akzeptiert.

Nicht durch „eigentlich war er immer der Auserwählte, die Aktenlage war nur schlecht“.

Sondern durch Training.

Disziplin.

Analyse.

Schwertkunst.

Schmerzen.

Sturheit.

Also kurz gesagt: durch Dinge, die unangenehm nach Arbeit riechen.

Und das macht seine Kämpfe stärker.

Wenn Ikki gewinnt, fühlt es sich nicht an wie:

„Na klar, Hauptcharakter halt.“

Es fühlt sich an wie:

„Der Typ hat sich jeden Zentimeter davon aus dem Boden gekratzt.“

Das ist für mich der größte emotionale Unterschied zwischen den Serien.

Asterisk sagt oft:

„Schau mal, Ayato ist ziemlich cool.“

Chivalry sagt:

„Schau mal, Ikki steht noch.“

Und das ist einfach stärker.


Harem-Sumpf gegen echte Beziehung

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, an dem Chivalry für mich richtig gewinnt.

Romance.

Oder genauer gesagt: Fortschritt.

Das Battle-Academy-Harem-Genre hatte damals eine wirklich schlimme Angewohnheit. Es baute fünf Mädchen um einen Hauptcharakter herum, ließ alle erröten, zicken, stolpern, schreien und missverstehen, aber am Ende bewegte sich die Beziehung ungefähr so schnell wie ein Windows-Update auf einem Laptop von 2011.

Asterisk macht das sehr klassisch.

Ayato zieht Aufmerksamkeit auf sich. Julis ist wichtig, klar. Aber es gibt schnell dieses Harem-Gefühl. Mehr Mädchen, mehr Dynamiken, mehr Andeutungen, mehr „wir halten die romantische Entscheidung lieber offen, falls jemand noch Merch kaufen möchte“.

Das kann man mögen.

Ich mag Asterisk ja auch irgendwie.

Aber es fühlt sich halt an wie Genre-Suppe aus der Packung.

Chivalry macht etwas, das damals fast schon frech wirkte:

Ikki und Stella werden tatsächlich ein Paar.

Nicht nach 300 Folgen.

Nicht nach sieben Missverständnissen, zwei Feuerwerken und einer halben Staffel „ich wollte dir eigentlich etwas sagen, aber dann kam ein Hund vorbei“.

Sondern relativ früh.

Sie sprechen miteinander.

Sie gestehen Gefühle.

Sie küssen sich.

Sie trainieren zusammen.

Sie unterstützen sich.

Sie stehen zueinander.

Ich weiß, revolutionäres Konzept:

Zwei Menschen mögen sich und sagen das auch.

Anime-Industrie kurz:

„Darf man das?“

Ja. Darf man.

Und genau deshalb fühlt sich Stella auch nicht wie die Standard-Tsundere-Prinzessin aus dem Automaten an. Sie hat Feuer, Stolz und Stärke, aber sie ist nicht nur ein roter Haarball aus Eifersucht und Gewaltandrohung.

Sie wird Partnerin.

Nicht Trophäe.

Nicht Harem-Slot Nummer eins.

Partnerin.

Und das macht Chivalry für mich bis heute so angenehm.


Asterisk hat die größere Welt, Chivalry das bessere Herz

Fairerweise muss man sagen: The Asterisk War hat auf dem Papier wirklich einiges zu bieten.

Die Welt ist größer.

Es gibt Megakonzerne.

Akademiestädte.

Turnierstrukturen.

Mehr Fraktionen.

Mehr politische und organisatorische Spielräume.

Mehr Figuren.

Mehr Staffeln.

Mehr Franchise-Gefühl.

Asterisk wirkt oft wie ein System, das auf Expansion ausgelegt war.

Man schaut das und merkt:

„Ah, hier wurde ein großer Apparat gebaut.“

Das Problem ist nur: Ein großer Apparat ist nicht automatisch emotional stark.

Manchmal wirkt Asterisk für mich wie ein hübscher Verkaufsraum mit sehr vielen Produkten, aber keiner nimmt mich richtig an die Hand und sagt:

„Hier, das ist der Grund, warum du emotional bleiben solltest.“

Chivalry ist kleiner.

Deutlich kleiner.

Aber fokussierter.

Ikki und Stella tragen das Ding.

Ihre Dynamik gibt der Serie einen Kern.

Die Kämpfe wirken persönlicher.

Die Ziele sind klarer.

Die emotionale Linie ist stärker.

Asterisk hat mehr Schaufenster.

Chivalry hat mehr Herzschlag.

Und ja, das klingt kitschig.

Aber wir reden hier über Anime, in denen Leute mit magischen Waffen in Schuluniformen um Ranglisten kämpfen.

Ein bisschen Kitsch ist da keine Straftat, sondern Grundausstattung.


Optisch: Asterisk glänzt, Chivalry beißt

Asterisk sieht gut aus.

Das darf man nicht unterschlagen.

A-1 Pictures hat saubere Arbeit geliefert. Farben, Designs, Effekte, Hintergründe, Kämpfe — das wirkt alles ordentlich, bunt, professionell und ziemlich glatt.

Vielleicht zu glatt.

Für mich hatte Asterisk manchmal diese hübsche Fließband-Optik. Alles sitzt. Alles glänzt. Alles sieht aus, als hätte jemand das Genre poliert.

Aber es bleibt oft etwas steril.

Chivalry wirkt dagegen rauer.

Nicht unbedingt teurer.

Nicht größer.

Aber mutiger.

Gerade in den Kampfinszenierungen haut Chivalry manchmal visuell so eine Kante rein, dass man kurz merkt:

„Oh. Die hatten vielleicht nicht unendlich Budget, aber jemand hatte Ideen.“

Wenn Ikki seine Technik aktiviert, wenn Farben reduziert werden, wenn Kontraste härter werden, wenn Rot plötzlich wie ein Schnitt durchs Bild geht, dann fühlt sich das nicht nur nach Effekt an.

Es fühlt sich nach Entscheidung an.

Chivalry hat Momente, die hängen bleiben.

Asterisk hat viele Szenen, die ordentlich aussehen.

Das ist nicht dasselbe.

Das eine ist ein sauber gebügeltes Hemd.

Das andere ist ein Mantel mit Riss, Blutspur und deutlich mehr Persönlichkeit.


Warum ich beide trotzdem mag

Jetzt muss ich aber ehrlich sein:

Ich sitze hier und argumentiere so, als wäre Chivalry der klare Sieger.

Ist es für mich auch.

Aber ich mag Asterisk War trotzdem.

Ja, Asterisk ist generischer.

Ja, Ayato ist nicht der spannendste Hauptcharakter der Anime-Geschichte.

Ja, das Harem-Gedöns ist manchmal so 2010er, dass man fast alte AMVs im Hintergrund hört.

Aber es ist trotzdem unterhaltsam.

Asterisk ist diese Sorte Anime, bei der man weiß:

„Das ist jetzt kein Meisterwerk.“

Und dann schaut man weiter.

Weil es bequem ist.

Weil die Welt ganz nett ist.

Weil Julis funktioniert.

Weil Turniere immer irgendwie ziehen.

Weil Anime-Fast-Food manchmal genau das ist, was man will.

Nicht jedes Gericht muss ein Drei-Gänge-Menü sein.

Manchmal reicht auch eine leicht fettige Genre-Pizza, die man nachts um halb zwölf isst und danach sagt:

„War nicht klug. Aber irgendwie gut.“

Asterisk ist für mich genau das.

Chivalry ist besser.

Aber Asterisk hat diesen trashigen Wohlfühlwert.

Und dafür schäme ich mich nicht.

Okay, ein bisschen.

Aber nicht produktiv.


Das bittere Anime-Schicksal

Das Ironische ist ja:

Asterisk bekam mehr Anime.

24 Folgen.

Zwei Cours.

Mehr Raum.

Mehr Zeit.

Mehr Chance, seine Welt auszubauen.

Chivalry bekam 12 Folgen.

Ein starker Lauf.

Ein klarer Abschluss für den ersten Storyabschnitt.

Und dann?

Nichts.

Anime-Schweigen.

Diese Art von Schweigen, bei der Fans seit Jahren irgendwo in Kommentaren sitzen und schreiben:

„Season 2 when?“

Und jedes Jahr wird diese Frage ein bisschen trauriger.

Das ist für mich bis heute bitter.

Weil Chivalry genau die Serie war, die aus einem ausgelutschten Genre plötzlich etwas überraschend Gutes gemacht hat.

Nicht perfekt.

Nicht revolutionär im Sinne von „Anime wurde neu erfunden“.

Aber ehrlich, fokussiert, überraschend emotional und mit einem Paar, das sich tatsächlich wie ein Paar verhält.

Und dann bleibt es bei einer Staffel.

Das ist so ein typischer Anime-Moment.

Die Serie, die mehr verdient hätte, bekommt weniger.

Die Serie, die stärker nach Industrie-Franchise riecht, bekommt mehr.

Und irgendwo sitzt der Zuschauer mit Popcorn und fragt:

„Wer hat dieses Produktionskomitee-Menü eigentlich zusammengestellt?“


Der direkte Konkurrent im Kopf

Für mich werden Asterisk War und Chivalry of a Failed Knight wahrscheinlich immer zusammengehören.

Nicht, weil sie wirklich dieselbe Serie sind.

Sondern weil sie im Kopf nebeneinander gespeichert wurden.

Gleiches Startdatum.

Ähnliche Prämisse.

Ähnliche erste Folge.

Ähnliche Genre-Zutaten.

Aber völlig anderer Nachgeschmack.

Asterisk ist für mich der glatte, bunte, etwas zu sichere Battle-Academy-Anime, den ich trotz allem gerne mag.

Chivalry ist der kleine freche Bruder, der mit weniger Material, aber mehr Charakter ins Zimmer kommt und sagt:

„Ich zeig dir mal, wie man denselben Quatsch mit mehr Herz macht.“

Und genau deshalb wirkt dieses Duell bis heute so faszinierend.

Es ist nicht einfach „eine Serie gut, eine Serie schlecht“.

Es ist eher:

Zwei Anime bekommen fast dieselbe Startausrüstung.

Der eine spielt das Genre geradeaus.

Der andere nimmt dieselben Klischees, dreht ein paar Schrauben fester und plötzlich hält das Ding besser zusammen.


Fazit: Trash ja, aber bitte mit Seele

Wenn ich heute auf beide Serien zurückschaue, dann sehe ich zwei sehr 2015er Anime.

Schuluniformen.

Magie.

Rangsysteme.

Duelle.

Prinzessinnen.

Turniere.

Harem-Gefahr.

Leicht fragwürdige Einstiegsszenen.

Also alles, was dieses Genre damals in seinen Koffer gepackt hat, bevor es auf Klassenfahrt ging.

Aber ich sehe auch, warum Chivalry für mich stärker geblieben ist.

Ikki ist der bessere Protagonist.

Stella ist die bessere Partnerin.

Die Beziehung entwickelt sich wirklich.

Die Kämpfe haben mehr Gewicht.

Die Serie nimmt ihre Figuren ernster als ihre Klischees.

Und das ist der entscheidende Punkt.

Asterisk War ist nette Fast-Food-Unterhaltung.

Chivalry of a Failed Knight ist auch Trash.

Aber es ist Trash mit Haltung.

Trash mit Herz.

Trash, der in entscheidenden Momenten plötzlich gerade steht, den Mantel richtet und sagt:

„Pass auf, ich kann auch anders.“

Und ja, ich mag beide.

Weil mein Geschmack manchmal eben auch aussieht wie ein Regal, in dem Meisterwerke neben sehr fragwürdigen Wohlfühl-Anime stehen und beide dieselbe Miete zahlen.

Aber wenn ich einen Sieger wählen muss?

Dann gewinnt Chivalry.

Nicht, weil es frei von Klischees ist.

Sondern weil es seine Klischees nimmt, ihnen eine Ohrfeige gibt, sie kurz sortiert und dann eine verdammt unterhaltsame Geschichte daraus macht.

Asterisk war der direkte Konkurrent.

Chivalry war der bessere Kämpfer.

Und vielleicht ist das die schönste Ironie:

Der Anime über den schlechtesten Ritter hat dieses Duell gewonnen.