Es gibt Menschen, die installieren ein Betriebssystem, richten es ein und benutzen es dann einfach.

Ich respektiere diese Menschen.

Ich verstehe sie nicht, aber ich respektiere sie.

Bei mir lief das etwas anders.

Ich wollte eigentlich nur herausfinden, welches Linux-System mein Main-System werden soll. Eine kleine, harmlose Frage. So eine Frage, die normale Menschen beantworten mit:

„Ich nehme Ubuntu.“

Oder:

„Ich bleibe bei Fedora.“

Mein Gehirn dagegen so:

„Was wäre, wenn ich CachyOS viermal zwischen interner und externer SSD hin und her umziehe, dabei Clonezilla beleidige, rsync ausprobiere, UUIDs zerlege, Limine verwirre, Void als Main-System teste und am Ende doch NixOS nehme?“

Ja.

Willkommen in meinem Kopf.


Der eigentliche Startschuss: Windows 11 hat sich selbst exekutiert

Eigentlich begann das Ganze nicht mit CachyOS.

Es begann mit Windows 11.

Oder genauer gesagt: mit einem Windows-Update, das sich aufgehängt hatte und mir trotzdem über eine Stunde lang vorgaukelte, es würde noch irgendwas Sinnvolles tun.

Dieser typische Windows-Moment:

„Schalten Sie den Computer nicht aus. Updates werden verarbeitet.“

Und man sitzt davor, schaut auf diesen Fortschrittsbildschirm und denkt:

„Du lügst mich doch an.“

Irgendwann war bei mir der Punkt erreicht, an dem Windows 11 nicht mehr nur genervt hat. Es hatte seine Chance gehabt. Mehrfach. Aber dieses Update-Drama war dann der Moment, wo innerlich etwas sehr trocken klick gemacht hat.

Also flog Windows endgültig von der internen Platte.

Nicht feierlich.

Nicht mit Abschiedsbrief.

Eher so:

„Danke für die Jahre, aber du blockierst hier gerade Wohnraum.“

Damit war auf einmal Platz.

Und dieser Platz musste natürlich sofort mit Linux gefüllt werden, weil normale Menschen freie SSD-Kapazität sehen und denken: „Schön.“

Ich sehe freie SSD-Kapazität und denke:

„Da könnte ein neues Main-System wohnen.“


CachyOS fühlte sich plötzlich ernst gemeint an

Nachdem Windows 11 von der internen Platte geflogen war, wurde CachyOS auf einmal mehr als nur ein weiteres Experiment.

CachyOS fühlte sich gut an. Schnell, modern, Arch-basiert, hübsch, mit Hyprland und meinem ganzen Noctalia-Gefrickel. Es war das erste System nach diesem endlosen Distrohopping-Wahnsinn, das sich wirklich wie Zuhause angefühlt hat.

Aber genau da begann auch das Problem.

Denn sobald ein System sich wie Zuhause anfühlt, fängt mein Kopf nicht etwa an, sich zu entspannen.

Mein Kopf fragt:

„Okay, aber ist das wirklich das Main-System? Oder nur das beste System bis jetzt?“

Und zack: Aus „Ich benutze jetzt einfach CachyOS“ wurde eine kleine private Fortbildung in Bootloader-Archäologie.


Umzug Nummer 1: Clonezilla, mein Vertrauen und der erste leichte Nervenzusammenbruch

Beim ersten großen Umzug war die Idee noch relativ brav:

Image machen, zurückspielen, fertig.

Clonezilla ist ja eigentlich genau dafür da. Partition sichern, Partition wiederherstellen, alle glücklich.

Theorie ist schön.

Theorie hat nur leider selten meine Hardware gefragt.

In der Praxis war es dann eher so:

„Warum funktioniert das jetzt nicht so, wie ich es will?“

Das Image war nicht der zuverlässige Zaubertrick, den ich mir gewünscht hatte. Irgendwas passte nicht sauber genug, und am Ende stand die Entscheidung im Raum:

Weiter mit Image-Voodoo kämpfen oder das Ganze mit dem Vorschlaghammer lösen.

Also kam dd.

dd ist kein freundliches Tool.

dd nimmt dich nicht an die Hand.

dd fragt nicht dreimal nach, ob du wirklich sicher bist.

dd ist eher so:

„Du hast Quelle und Ziel vertauscht? Interessant. Dann ist dein System jetzt Kunst.“

Aber genau das ist auch seine Stärke.

Es kopiert stumpf Block für Block.

Keine Interpretation.

Keine Meinung.

Keine Diskussion.

Wenn Quelle und Ziel stimmen, ist dd brutal ehrlich.

Und das war der erste große Lernmoment:

Ein gutes Image-Tool ist bequem. Aber ein sauber verstandener Block-Klon ist manchmal verlässlicher als jede hübsche Oberfläche.


Zwischenstation Void: Der nächste Main-System-Kandidat

Nach dem ersten CachyOS-Umzug war der Kopf natürlich nicht plötzlich ruhig.

CachyOS war stark, keine Frage. Aber dann kam Void um die Ecke.

Void Linux hatte etwas, das mich gereizt hat: eigenständig, minimalistisch, kein systemd, runit, ein anderer Blick auf Linux. Nicht einfach Arch mit anderem Logo, sondern wirklich eine andere Baustelle.

Und weil mein Gehirn bei solchen Dingen offenbar keine gesunde Bremse besitzt, wurde aus:

„Ich schaue mir Void mal an.“

relativ schnell:

„Was wäre, wenn Void mein Main-System wird?“

Damit musste CachyOS wieder Platz machen beziehungsweise anders organisiert werden.

Nicht, weil CachyOS schlecht war.

Sondern weil Void getestet werden musste.

So funktionieren bei mir offenbar Betriebssystementscheidungen: Nicht mit einer Pro-und-Contra-Liste, sondern mit Partitionen, Bootloadern und späterem Kopfschütteln.


Umzug Nummer 2: CachyOS macht Platz für Void

Der zweite Umzug war also nicht einfach ein technischer Selbstzweck.

CachyOS sollte nicht verschwinden, aber es musste aus dem Weg, damit Void als möglicher Main-Kandidat ernsthaft getestet werden konnte.

Diesmal sollte es etwas eleganter laufen.

Also nicht einfach alles stumpf blockweise klonen, sondern sauberer:

Dateien rüber, EFI kopieren, UUIDs anpassen, Bootloader konfigurieren.

Klingt erwachsener.

Klingt professioneller.

Klingt nach weniger Kopfschmerzen.

War es nur teilweise.

rsync ist super, wenn man versteht, was man tut. Man kopiert nicht blind die ganze Partition, sondern überträgt Dateisysteminhalte. Das ist flexibler, besonders wenn Zielpartitionen andere Größen haben oder man nicht alles 1:1 übernehmen will.

Aber diese Flexibilität kommt mit einem Preis:

Man muss danach wirklich alles richtig zusammensetzen.

  • /etc/fstab muss auf die richtigen UUIDs zeigen.
  • Die EFI-Partition muss korrekt eingebunden sein.
  • Der Bootloader muss wissen, wo Kernel und initrd liegen.
  • Btrfs-Subvolumes müssen korrekt gemountet werden.
  • Und irgendwo lauert immer eine alte UUID wie ein vergessener Kobold unter dem Teppich.

Der Umzug klappte am Ende einigermaßen.

Aber man merkte schon: Das ist nicht einfach „kopieren und fertig“.

Das ist eher Möbelumzug mit Inventarliste, Grundrissplan und der ständigen Gefahr, dass der Kühlschrank plötzlich im Badezimmer steht.


Umzug Nummer 3: Void war spannend, aber CachyOS sollte zurück nach Hause

Void war spannend.

Wirklich.

Ich habe viel gelernt, gerade weil Void anders funktioniert. Runit, xbps, weniger gewohnte Komfortschichten, mehr Gefühl von Maschinenraum.

Aber als Main-System hat es bei mir am Ende nicht geklickt.

Nicht, weil Void schlecht war.

Sondern weil CachyOS sich im Alltag einfach mehr nach meinem System angefühlt hat.

Also fiel die Entscheidung:

Void wird als Experiment und Bossfight abgehakt, CachyOS kommt zurück auf die interne SSD.

Nicht mehr nur Testsystem.

Nicht mehr nur „mal schauen“.

Das sollte jetzt wirklich wieder mein Main-System werden.

Also zurück intern.

Und technisch lief das auch erstmal. Das System bootete. Alles sah gut aus. Man lehnt sich zurück, denkt:

„Jo, geschafft.“

Und dann kommt Linux und flüstert:

„Hast du auch geprüft, ob dein Bootloader wirklich in die richtige EFI schreibt?“

Natürlich nicht genug.

Das fiese Problem war nicht, dass CachyOS nicht lief.

Das fiese Problem war, dass Teile der Boot-/Update-Logik noch auf alte UUIDs oder alte Pfade zeigten. Limine beziehungsweise die Boot-Konfiguration war geistig noch nicht vollständig mit umgezogen.

Das System wohnte intern, aber der Boot-Kopf dachte teilweise noch an die alte Wohnung.

Oder anders gesagt:

Du hast den Körper zurückgerollt, aber der Kopf bootet noch vom falschen Kernel.

Das klingt lustig, ist aber genau die Sorte Fehler, bei der man erstmal sitzt und denkt:

„Moment. Root ist richtig. Boot ist irgendwie richtig. Kernel ist da. Module sind da. Warum benimmt sich das Ding dann wie ein Toaster mit Identitätskrise?“

Da lernst du sehr schnell:

Ein Linux-System besteht nicht nur aus einer Root-Partition.

Es besteht aus einer Beziehung zwischen Root, /boot, EFI, Bootloader, Kernel, initrd, Modulen und UUIDs.

Wenn die nicht dieselbe Geschichte erzählen, bekommst du keine schöne klare Fehlermeldung.

Du bekommst Drama.


Dann kam NixOS und hat alles wieder durcheinandergebracht

Eigentlich war CachyOS dann gesetzt.

Wirklich.

Fast.

Also… Linux-Nutzer wissen, was „gesetzt“ bedeutet.

Es bedeutet:

„Bis das nächste interessante Konzept um die Ecke kommt und mein Gehirn anfängt, kleine Feuerwerkskörper zu zünden.“

Und dann kam NixOS.

NixOS ist nicht einfach nur eine Distribution.

NixOS ist eher eine Denkweise mit Paketmanager.

Ein System als Bauplan.

Eine Konfiguration, die beschreibt, was dein Rechner sein soll.

Nicht:

„Ich installiere hier mal was und hoffe, dass ich mich in drei Monaten erinnere.“

Sondern:

„Hier ist mein System. Als Text. Nachvollziehbar. Wiederholbar. Commitbar.“

Für jemanden wie mich, der gerne bastelt, aber auch irgendwann wissen möchte, was er da eigentlich angerichtet hat, ist das gefährlich attraktiv.

CachyOS blieb geliebt.

Aber NixOS wurde plötzlich der Kandidat für:

Main-System mit Zukunft.

Also musste CachyOS wieder ausziehen.


Umzug Nummer 4: Der saubere Pragmatiker — dd, wipefs und keine Magie

Beim vierten CachyOS-Umzug war endlich etwas mehr Vernunft im Raum.

Diesmal keine unnötige UUID-Operation aus Prinzip.

Kein „vielleicht reicht das schon“.

Kein Bootloader-Hoffnungstanz im Mondlicht.

Der Plan war klar:

  • CachyOS-Root von intern nach extern per dd.
  • CachyOS-EFI von intern nach extern per dd.
  • Danach die alten internen CachyOS-Signaturen entfernen.
  • Neuen UEFI-Eintrag schreiben.
  • Extern booten.
  • Prüfen, ob / und /boot wirklich von extern kommen.

Der kritische Punkt dabei:

Wenn man mit dd klont, klont man auch UUIDs und Btrfs-FSIDs. Das ist erstmal logisch, aber gefährlich.

Nach dem Klonen gibt es sonst plötzlich zwei Dateisysteme mit derselben Identität:

  • alte interne Root
  • neue externe Root
  • alte interne EFI
  • neue externe EFI

Linux mag sowas ungefähr so sehr wie ich Zahnarzttermine morgens nach fünf Stunden Schlaf.

Also wurde die alte interne CachyOS-Kopie direkt entschärft:

sudo wipefs -a /dev/nvme0n1p1
sudo wipefs -a /dev/nvme0n1p2
sync

wipefs löscht nicht die komplette Partition mit Nullen.

Es reißt dem Dateisystem eher das Namensschild und den Ausweis ab.

Die Daten liegen physisch teilweise noch da, aber Linux erkennt das nicht mehr als gültiges FAT-/Btrfs-Dateisystem.

Und genau das war gewollt.

Danach war klar:

Die geklonte externe CachyOS-Kopie darf ihre UUID behalten, weil die alte interne Kopie nicht mehr als Dateisystem existiert.

Dann kam der UEFI-Eintrag:

CachyOS Singularity-x13 → externe CachyEFI → \EFI\limine\limine_x64.efi

Und der Beweis war wunderschön trocken:

/      → /dev/sda6[/@]
/boot  → /dev/sda4

Keine Esoterik.

Kein „fühlt sich richtig an“.

Sondern echte Mounts.

CachyOS lebte extern.

Endlich.


Und dann zog NixOS intern ein

Nachdem CachyOS extern sauber wohnte, war die interne NVMe frei für NixOS.

Da NixOS zu diesem Zeitpunkt bereits auf der externen Platte vorbereitet war, konnte es anschließend auf die interne NVMe umziehen.

Auch hier wieder:

pragmatisch.

  • NixOS-EFI extern nach intern per dd.
  • NixOS-Root extern nach intern per dd.
  • Externe alte NixOS-Signaturen entfernen.
  • Internen UEFI-Eintrag erstellen.
  • Boot testen.
  • Btrfs auf die volle Größe der internen SSD erweitern.

Weil die ursprüngliche NixOS-Root nur etwa 250 GiB groß war, die interne Partition aber fast die ganze SSD bekam, musste Btrfs danach noch geweckt werden:

sudo btrfs filesystem resize max /

Danach sah es endlich so aus, wie es aussehen sollte:

/dev/nvme0n1p2  928G  30G benutzt  897G frei

Das ist der Moment, wo man einmal tief ausatmet.

NixOS war intern.

CachyOS war extern.

Void hatte seinen Bossfight erfüllt.

Der Bootloader war nicht mehr beleidigt.

Und ich hatte nicht aus Versehen meine externe Rettungsplatte mit einem falschen of= exekutiert.

Das muss man auch erstmal schaffen.


Was ich dabei gelernt habe

Erstens: dd ist kein Spielzeug.

Es ist ein fantastisches Werkzeug, aber es hat exakt null Mitgefühl.

Quelle und Ziel müssen stimmen.

Immer.

Nicht ungefähr.

Nicht „wird schon“.

Sondern wirklich.

if = Quelle
of = Ziel

Einmal vertauscht, und dein System geht nicht umziehen, sondern wird beerdigt.

Zweitens: UUIDs sind nicht nur Dekoration.

Wenn du klonst, kopierst du Identität. Und wenn zwei Partitionen dieselbe Identität haben, wird es schmutzig.

Drittens: Booten allein ist kein Beweis.

Nur weil ein System startet, heißt das nicht, dass es so startet, wie du denkst.

Man muss prüfen:

findmnt /
findmnt /boot
lsblk -f
efibootmgr -v

Diese Befehle sind nicht langweilig.

Diese Befehle sind der Lügendetektor.

Viertens: Limine ist stark, aber nicht telepathisch.

Wenn du EFI, Root, UUIDs und Partitionen durch die Gegend schiebst wie Kisten in einem Lager, dann musst du dem Bootloader auch sagen, wo der neue Wareneingang ist.

Fünftens: Ein Main-System ist manchmal weniger eine technische Entscheidung als eine psychologische.

CachyOS war nicht schlecht.

Ganz im Gegenteil.

CachyOS war stabil, schnell und hat sich lange richtig angefühlt.

Aber NixOS hat bei mir einen anderen Nerv getroffen:

Den Wunsch, mein System nicht nur zu benutzen, sondern als Bauplan zu verstehen.


War das alles nötig?

Technisch?

Nein.

Natürlich nicht.

Ein normaler Mensch hätte wahrscheinlich einfach ein Backup gemacht, NixOS installiert und fertig.

Aber ich bin offensichtlich kein normaler Mensch in dieser Hinsicht.

Ich bin eher der Typ, der beim Umzug nicht nur die Möbel trägt, sondern nebenbei noch wissen will, wie der Fahrstuhl verkabelt ist, warum die Hausnummer falsch im Grundbuch steht und ob man den Keller mit Btrfs-Snapshots versionieren kann.

Und genau deshalb war es irgendwie doch nötig.

Nicht, weil der perfekte Weg vier Umzüge braucht.

Sondern weil ich dadurch verstanden habe, was vorher nur abstrakt war:

  • Wie EFI-Einträge wirklich auf Partitionen zeigen.
  • Warum PARTUUIDs und UUIDs nicht dasselbe sind.
  • Warum /boot gefährlich wichtig ist.
  • Wie Btrfs nach einem Klon resized wird.
  • Warum alte Dateisystem-Signaturen Chaos verursachen können.
  • Und warum man nie müde an Partitionstabellen herumschnitzen sollte.

Der aktuelle Stand

Jetzt ist die Welt endlich sortiert:

  • NixOS ist internes Main-System.
  • CachyOS bleibt extern als vertrauter Fallback und mobiler Arch-Außenposten.
  • Void wurde als Bossfight besiegt und durfte danach in den Ruhestand.
  • Der freie externe Speicher wird nicht wild ins System geknotet, sondern sauber als Extra-Speicher für Distroboxen, AI-Kram und große Projekte genutzt.

Das klingt fast erwachsen.

Fast.

Immerhin reden wir hier immer noch über jemanden, der ein Betriebssystem viermal umgezogen hat, weil sein innerer Linux-Goblin noch nicht sicher war, welche Distribution emotional genug nach Zuhause riecht.


Fazit: Ich habe nicht nur Systeme verschoben, ich habe meinen Kopf sortiert

Diese vier CachyOS-Umzüge waren am Ende mehr als nur Technik.

Sie waren mein etwas bekloppter Weg, aus Distrohopping eine Entscheidung zu machen.

Windows 11 hat sich mit seinem Update-Drama selbst aus meiner internen SSD-Geschichte geschrieben.

CachyOS war das erste Linux-System, das sich wirklich wie Zuhause angefühlt hat.

Void war der spannende Maschinenraum, den ich ernsthaft als Main probiert habe, der am Ende aber nicht mein Alltagssystem wurde.

Und NixOS wurde schließlich der Kandidat, der nicht nur bequem sein wollte, sondern reproduzierbar, erklärbar und als Bauplan speicherbar.

Beim ersten Umzug habe ich gelernt, dass Image-Tools nicht immer die Rettung sind.

Beim zweiten Umzug habe ich gelernt, dass elegante Datei-Umzüge ihre eigenen kleinen Messer im Ärmel haben.

Beim dritten Umzug habe ich gelernt, dass ein Bootloader alte UUIDs nicht aus Nostalgie behalten sollte.

Und beim vierten Umzug habe ich gelernt, dass pragmatisch manchmal einfach besser ist:

dd rüber. Alte Quelle entschärfen. Boot prüfen. Nicht raten.

Jetzt läuft NixOS intern.

CachyOS wartet extern wie ein kampferprobter alter Freund mit Werkzeugkoffer.

Und ich sitze davor, etwas müde, etwas stolz, mit ein paar neuen grauen Haaren im Bootloader-Bereich meines Gehirns.

Linux hat mich mal wieder nicht nur ein System installieren lassen.

Linux hat mich gezwungen zu verstehen, warum es funktioniert.

Und ganz ehrlich?

Genau deswegen mag ich diesen ganzen Wahnsinn.